Carlos Alcaraz und Emma Raducanus schwieriger Start bei den US Open wird durch Ambitionen eines amerikanischen Duos gefährdet

Das gemischte Doppel der US Open 2025 hat mit seinem überarbeiteten Format großes Interesse geweckt, das darauf abzielt, die Attraktivität des Wettbewerbs zu steigern, indem die führenden Männer und Frauen des Tennis gemeinsam gegeneinander antreten. Diese Änderung wurde zwar von vielen begrüßt, weil sie darauf abzielt, die Starpower zwischen den Geschlechtern zu mischen, aber sie wurde von Doppelspezialisten wie Jan Zielinski, Ellen Perez und dem italienischen Paar Sara Errani und Andrea Vavassori mit Skepsis bedacht.

Mehrere Spieler, darunter Emma Navarro, Paula Badosa und Tommy Paul, haben sich gegen den Mixed-Doppel-Wettbewerb entschieden, um sich auf andere Turniere zu konzentrieren oder sich von Verletzungen zu erholen. So sind neue Paarungen wie Jessica Pegula mit Jack Draper und Jasmine Paolini mit Lorenzo Musetti entstanden, die die Lücken füllen und dem Line-up eine interessante Dynamik verleihen. Unter diesen neuen Teams ist Jannik Sinner an der Seite von Katerina Siniakova hervorzuheben, die ein spannendes Spiel gegen Alexander Zverev und Belinda Bencic vorbereitet.

Das bevorstehende Mixed-Doppel-Event bei den US Open 2025, bei dem die Sieger ein saftiges Preisgeld von 1 Million US-Dollar erhalten, rückt Carlos Alcaraz und Emma Raducanu ins Rampenlicht, da sie gleich in ihrem ersten Spiel gegen Pegula und Draper vor einer gewaltigen Herausforderung stehen. Diese Paarung testet beide ehemaligen US-Open-Champions gegen Pegulas umfangreiche Doppelfähigkeiten und Drapers aufstrebendes Talent im Doppelwettbewerb.

Jessica Pegula hat neben ihren Erfolgen im Einzel eine bemerkenswerte Doppelkarriere hinter sich, die von sieben Titeln und einer im September 2023 erreichten Top-Platzierung im Doppel geprägt ist. An der Seite von Austin Krajicek erreichte sie 2023 das Finale des gemischten Doppels und bewies damit ihre Vielseitigkeit in allen Formaten.

Alcaraz‘ Begeisterung, an der Seite von Raducanu zu spielen, spiegelt sich nicht nur in ihrem gemeinsamen Ehrgeiz wider, bei den US Open erfolgreich zu sein, sondern auch in ihrer tief verwurzelten Freundschaft, die bis in ihre Jugend zurückreicht. Ihre bisherigen Siege bei den US Open in ihren jeweiligen Einzelkategorien, gepaart mit ihrer starken Kameradschaft, sorgen für eine zusätzliche Vorfreude auf ihre Partnerschaft im Mixed-Doppel.

Trotz des kompetitiven Charakters des Turniers haben sowohl Alcaraz als auch Raducanu ihre Freude und ihren Optimismus über ihre Zusammenarbeit zum Ausdruck gebracht, wobei Alcaraz humorvoll anmerkte, dass Raducanu „der Boss“ auf dem Platz sein würde. Ihre langjährige Freundschaft und ihr gegenseitiger Respekt werden sich sicherlich in einer überzeugenden Chemie auf dem Platz niederschlagen, sehr zur Begeisterung von Tennisbegeisterten und Fans gleichermaßen.

Sogar ihre Konkurrenten, darunter Jack Draper, sind gespannt, wie sich das „AlcarCanu“-Duo schlagen wird, was das breite Interesse und die hohen Einsätze ihres ersten Kampfes hervorhebt. Mit einer solchen Mischung aus Geschicklichkeit, Kameradschaft und Wettkampfgeist wird das Mixed-Doppel-Turnier der US Open ein spannendes Spektakel.