Danielle Collins widmet Charleston Victory spielerisch ihrem Hund Quincy

Anfang des Jahres sorgte Danielle Collins bei den Australian Open für Schlagzeilen, als sie nach ihrem Sieg über Destanee Aiava auf die Buhrufe des Publikums mit einer denkwürdigen Erwiderung reagierte. Sie sagte: „Während ich hier draußen bin, kann ich genauso gut diesen dicken, fetten Gehaltsscheck nehmen.“ Auf dem Weg zum ersten Sandplatzturnier der Saison in Charleston zeigte der Publikumsliebling, der liebevoll Danimal genannt wird, einmal mehr seinen einzigartigen Charme. Aber anstatt spielerische Sticheleien zu machen, deutete sie subtil ihre Motivation an, bei der es darum geht, Preisgelder für einen ganz besonderen Zweck zu verdienen – ihren pelzigen besten Freund.

Danielle Collins, die Titelverteidigerin von Charleston, trat in einem packenden Achtelfinalspiel gegen die ehemalige French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko an. Das Spiel war eine Achterbahnfahrt der Gefühle und der Momentumwechsel, die Collins‘ Widerstandsfähigkeit auf die Probe stellten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand Collins ihren Rhythmus und gewann den ersten Satz nach intensiven 62 Minuten mit 7:5. Ihren Schwung nahm sie dann mit in den zweiten Satz und dominierte mit ihrem kraftvollen Aufschlag zum 6:3-Endstand.

Nach ihrem Sieg erzählte Collins im Interview nach dem Spiel von einem spielerischen Moment. Mit einem Lächeln erwähnte sie, dass der Gewinn mehr Leckerlis für ihren geliebten Hund Quincy bedeutete, und sagte: „Für Quincy ist es nur ein weiterer Tag, ein weiterer Dollar… Er hat eine Menge Spaß daran, ein Teil des Rudels auf der Straße zu sein.“

Quincy war bei früheren Siegen ein fester Bestandteil von Collins am Spielfeldrand, darunter bei den Miami Open im letzten Jahr. Dieser Charleston-Gewinn fügt ihren Abenteuern ein weiteres Kapitel hinzu, denn Quincy genießt die Vorteile von Premium-Leckereien und seit kurzem auch eine neue Fliege.

Neben ihrer liebenswerten Begleiterin sprach Collins auch über ihre Mentalität und die mentale Stärke, die sie ins Viertelfinale in Charleston gebracht hat. Sie fühlt sich der Veranstaltung besonders verbunden und verweist auf die positive Einstellung, die sie mit sich bringt: „Ich denke, meine Mentalität ist bei dieser Veranstaltung ein bisschen anders… Wenn ich es also zweimal gewinnen würde, wäre ich entweder richtig gut oder hätte Glück. Es spornt mich an, mit meinem Spiel noch mehr Gas zu geben und mein Bestes zu geben.“

Mit Blick auf die Zukunft wird Collins als nächstes gegen Jessica Pegula antreten, gegen die sie einen schwierigen Kopf-an-Kopf-Rekord überwinden will. Während Collins ihre Titelverteidigung fortsetzt, ist klar, dass sie sich mit Quincy an ihrer Seite bereit fühlt, jede Herausforderung anzunehmen.

„Ich habe das Event gewonnen“ — Danielle Collins teilt ihre Siegermentalität nach ihrem Sieg gegen Jelena Ostapenko

Trotz eines holprigen Starts in die Saison findet Collins ein besonderes Gefühl der Ruhe und Zuversicht in Charleston, einem Ort, an dem sie sich zu Hause fühlt und ermutigt wird, ihr bestes Tennis zu zeigen.