Iga Swiatek knüpft mit ihrem jüngsten Triumph bei den US Open an den Legendenstatus von Serena Williams an

In einem kürzlichen Gespräch mit Tennis 365 wurde Serena Williams‘ ehemaliger Trainer, Rick Macci, gefragt, ob er Ähnlichkeiten zwischen Williams und Iga Swiatek sieht. Macci bemerkte selbstbewusst: „Zu 100 %, und das ist der Joker. Das ist es, was Großartiges von Gut unterscheidet. Sie sind wie ein Pitbull, sie packen dich, sie lassen dich nicht los. Das ist es, was ich an Iga immer respektiert habe.“ Swiateks jüngster Auftritt bei den US Open ist ein Beweis für Maccis Worte und festigt ihre Position in der Tennis-Elite.

Swiateks Sieg über Anna Kalinskaya in der dritten Runde der US Open war ihre 20. Teilnahme am Achtelfinale des Damen-Grand-Slam-Einzels in nur 27 Hauptfeldern und reiht sich damit in eine Reihe mit Legenden wie Venus Williams, Martina Hingis und Serena Williams ein, die diesen Meilenstein noch schneller erreichten. Trotz des harten Spiels gegen Kalinskaya, in dem Swiatek zunächst in Rückstand geriet, gelang ihr ein beeindruckendes Comeback und sie holte sich den Sieg. Swiateks Widerstandsfähigkeit drehte das Spiel, gewann den Satz im Tiebreak und behielt die Führung im zweiten Satz, um das Spiel mit 7:6(2), 6:4 zu sichern.

Swiateks Sieg zeigte nicht nur ihre Hartnäckigkeit, sondern reihte sich auch in eine Reihe mit Serena Williams und Angelique Kerber als eine der ersten Spielerinnen seit 2016 ein, die 20 Grand-Slam-Einzelspiele bei Frauen in einer Saison gewonnen haben. Dieser Erfolg unterstreicht ihre Dominanz in diesem Sport, zusammen mit Aryna Sabalenka, die ebenfalls eine beeindruckende Kraft im Damentennis ist. Ihre Rivalität, auch wenn sie derzeit zu Gunsten von Swiatek verzerrt ist, verspricht ein Brennpunkt in der Tenniswelt zu werden, was an die historische Rivalität zwischen Serena Williams und Maria Sharapova erinnert.

Iga Swiatek über die Versöhnung der Legenden

Bei der Aufnahme von Maria Sharapova in die International Tennis Hall of Fame hatte Serena Williams einen Überraschungsauftritt, der viele, darunter auch Swiatek, überraschte. Swiatek würdigte die Geste und bezeichnete sie als einen bedeutenden Moment der Versöhnung zwischen zwei großen Rivalen. Sie erwähnte: „Es ist natürlich eine Schande, dass es nicht schon früher passiert ist, als sie zusammen auf Tour waren… Ich denke, wenn man gute Absichten hat, kann man alles durchstehen.“ Swiatek sieht darin ein inspirierendes Beispiel für die aktuelle Generation, das die Einheit und den Respekt unter den Wettkämpfern betont.

Mit Blick auf ihr nächstes Spiel bei den US Open gegen die Russin Alexandrova Ekaterina konzentriert sich Swiatek weiterhin darauf, ihre Siegesserie fortzusetzen, ohne in Kontroversen verwickelt zu werden. Ihr Weg in Flushing Meadows wird von Fans und Kritikern gleichermaßen genau beobachtet, da sie weiterhin auf der Jagd nach weiteren Rekorden ist und ihr Vermächtnis in diesem Sport festigt.