Serena Williams wurde offiziell von ITIA als aktive Spielerin wieder aufgenommen, was Spekulationen über ein Comeback auslöste

Serena Williams hat einen bedeutenden Schritt in Richtung einer möglichen Rückkehr zum Wettkampftennis gemacht. Die 23-fache Grand-Slam-Siegerin wurde von der International Tennis Integrity Agency (ITIA) wieder als aktive Spielerin aufgenommen, womit sie von der Liste der zurückgetretenen Spielerinnen gestrichen wird und darauf hindeutet, dass ein Comeback bevorsteht.

Der Tennisjournalist Ben Rothenberg bezeichnete kürzlich den 22. Februar als „Happy Serena Williams Restatement Day“, was die breite Begeisterung in der Tennis-Community darüber widerspiegelt, was als Nächstes für die legendäre Athletin kommen könnte. Fans und Insider sind gleichermaßen gespannt, ob Williams tatsächlich eine wettbewerbsfähige Rückkehr feiern wird.

Im Dezember bestätigte die ITIA, dass Williams wieder dem registrierten Drogentestpool beigetreten ist, was tägliche Aufenthaltsorte verlangt und sie für Tests außerhalb des Wettbewerbs berechtigt macht – Protokolle, die ausschließlich aktiven Spielern vorbehalten sind. Zunächst wies Williams Comeback-Gerüchte in den sozialen Medien zurück und sagte: „Ich komme NICHT zurück. Dieses Feuer ist verrückt.“ In den folgenden Wochen wechselte ihr Ton jedoch zu mehrdeutigen Aussagen, was Raum für Spekulationen ließ.

Ihre offizielle Wiedereinstellung auf der ITIA-Website bestätigt nun, dass sie die erforderliche Verfügbarkeitszeit für Tests abgeschlossen hat, eine Voraussetzung für die Teilnahme an der professionellen Tour. Diese Entwicklung stimmt mit früheren Berichten überein, dass Williams im vergangenen August eine Wiedereinstellung beantragte, nachdem sie eine Teilnahme an den US Open 2025 in Erwägung gezogen hatte, was zu diesem Zeitpunkt aufgrund ihrer Abwesenheit im Testpool nicht möglich war.

Williams‘ jüngster Wettkampf war bei den US Open 2022, wo sie zusammen mit ihrer Schwester Venus Williams im Einzel und Doppel unvergessliche Leistungen zeigte. Seitdem konzentriert sie sich auf Geschäftsunternehmungen und das Familienleben und äußert oft, dass sie die Anforderungen des Tourlebens nicht vermisst. Dennoch haben jüngste Social-Media-Beiträge mit Trainingseinheiten und Hinweisen auf Vorbereitung weiterhin Spekulationen über ihre Zukunft im Tennis angeheizt.

Wenn sie sich entscheidet, anzutreten, könnte Williams für kommende große Veranstaltungen wie das Indian Wells-Turnier berechtigt sein. Obwohl Venus Williams dort bereits eine Wildcard erhalten hat und plant, im Doppel anzutreten, bleiben Fragen zu Serenas Timing und Zielen. Manche erwarten, dass sie auf einen 24. Major-Titel abzielen könnte, um den Allzeitrekord einzustellen, während andere eine mögliche Doppel-Wiedervereinigung mit Venus in naher Zukunft erwarten.

Die Tennis-Community reagiert auf Serena Williams‘ mögliches Comeback

Während Serena Williams sich in Bezug auf ihre Zukunft eher zurückhaltend gehalten hat, äußert sich die Tenniswelt lautstark zu ihren Aussichten. Nach ihrem Hinweis in den sozialen Medien, sich auf einen „Serena-Sommer“ vorzubereiten, schlug die langjährige Rivalin und Freundin Maria Sharapova Wimbledon vor, worauf Williams mit einer lockeren Ablehnung antwortete. Diese Reaktion dämpft die unmittelbaren Hoffnungen auf eine Rückkehr in Wimbledon, hält aber die Tür für andere Möglichkeiten, darunter die US Open, offen.

Williams‘ ehemaliger Trainer Rick Macci äußerte Zuversicht, dass sie ein Comeback feiern wird, und hob ihren Wettbewerbsgeist und ihren bemerkenswerten Dienst als Gründe hervor, warum sie weiterhin auf hohem Niveau konkurrieren kann. Er schlug vor, dass Turniere wie Indian Wells oder Miami ideale Bühnen für ihre Rückkehr sein könnten.

Patrick Mouratoglou, der Williams ein Jahrzehnt lang trainierte, teilte ebenfalls Optimismus und hob ihre körperliche Bereitschaft anhand der jüngsten Trainingsclips hervor. Aktuelle Spieler teilen diese Begeisterung; Die amerikanische Spielerin Alycia Parks, die kürzlich mit Williams trainierte, lobte ihre Fitness und glaubte, dass sie auf der Tour gut abschneiden könne.

Andere Spielerinnen, darunter Aryna Sabalenka und der aufstrebende Star Victoria Mboko, begrüßten die Rückkehr von Williams, räumten jedoch ein, dass die offizielle Bestätigung noch aussteht. Sie betonten die Aufregung, die dies dem Sport bringen würde, und die Herausforderung, einer Legende gegenüberzutreten.

Allerdings sind nicht alle Stimmen vollständig überzeugt. Williams‘ ehemalige Schlagpartnerin Sascha Bajin warnte davor, ihre Einsatzbereitschaft nicht zu überschätzen, und wies auf die Schwierigkeit hin, nach mehreren Jahren Fernbleiben in Topform zu bleiben. Ähnlich äußerte sich der ehemalige britische Nummer 1 Greg Rusedski überrascht über das Comeback-Gespräch und äußerte Bedenken hinsichtlich der Spielschärfe und -bewegung nach einer so langen Pause.

Im Moment herrscht ein klarer Konsens: Wenn Serena Williams ins Profitennis zurückkehrt, dann mit der Absicht, ernsthaft zu konkurrieren und nicht einfach aus Nostalgie. Ob diese Rückkehr nun im Indian Wells, Miami oder im Arthur Ashe Stadium stattfindet, die Tenniswelt wird aufmerksam beobachten und gespannt auf ihren nächsten Schritt warten.